Energieeffiziente Beschichtungsanlagen: wo im Prozess Energie verloren geht
In einer Vorbehandlungs-, Lackier- und Pulverbeschichtungsanlage entfallen bis zu 70 % des Wärme-Energiebedarfs auf Trocknungs- und Einbrennprozesse. Ein weiterer Teil entfällt auf die Beheizung der Vorbehandlungsbäder. Den Bedarf an elektrischer Energie bestimmen die verwendeten Pumpen und Ventilatoren. Zur Senkung des Energiebedarfs setzt NOPPEL mit gezielten Maßnahmen an den Haupt-Energie-Verbrauchern an, um die größte Wirkung zu erreichen.
Den Wärme-Energiebedarf senkt NOPPEL mit vier Ansätzen: Abwärme vermeiden durch Anpassung der notwendigen Prozess-Temperaturen; Abwärme reduzieren durch bessere Wärme-Isolierung, Automatik-Türen, Tür-Öffnungssteuerungen und A-Schleusen; Abwärme nutzen; und Wärme zurückgewinnen. Den Bedarf an elektrischer Energie senken unter anderem effiziente Elektromotoren, Frequenzumrichter und Thyristoren.
Chemie- und Frischwasser-Bedarf und Schmutzwasser-Anfall werden durch Bad-Überwachung und -Pflege, Spülkaskaden, Kreislauf-Spülwassertechnik und Verdampfertechnik reduziert.
NOPPEL fasst diese und weitere Maßnahmen im Modul-Baukasten ECOplus zusammen. Er umfasst Maßnahmen-Module für Vorbehandlung, Haftwassertrockner, Lackierkabinen, Lacktrockner und Pulvereinbrennofen. ISOplus, ECO-WRG (Wärmerückgewinnung), ECO-KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) und DUO-Voll-Hybrid sind Module dieses Baukastens, die zum Beispiel in Haftwassertrockner, Lacktrockner und Pulvereinbrennofen eingesetzt werden können.
Wo in der Anlage Energie verloren geht
des Wärme-Energiebedarfs einer Pulverbeschichtungsanlage entfallen auf Trockner und Öfen
Quelle: NOPPEL
Die Energieverluste einer Vorbehandlungs- und Beschichtungsanlage konzentrieren sich auf die beheizten Bereiche der einzelnen Anlagen:
Vorbehandlung
Wärme-Energie-Verluste
Zu kurze Verweilzeit in der Vorbehandlung, die durch überhöhte Badtemperaturen ausgeglichen werden muss. Wärmeverluste über die Oberflächen der beheizten Becken, Zonen und Kammern und über die abgesaugte Luft. Zu hohe Heizkreis-Temperaturen. Keine Wärmerückgewinnung (WRG), keine Nutzung der Abwärme anderer Anlagen, keine Wärmepumpen, keine Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und keine hybriden Beheizungskonzepte.
Elektro-Energie- und Ressourcen-Verluste
Pumpen, Ventilatoren und Elektroheizungen arbeiten nicht im optimalen Betriebspunkt oder ohne Leistungssteuerung. Chemie- und Frischwasser-Verluste, Schmutzwasser-Anfall oder Qualitätsprobleme, weil Chemie-Konzentration und Spülwasser-Qualität nicht überwacht und gesteuert werden oder Spülwasser-Kaskaden fehlen.
Haftwassertrockner
Wärme-Energie-Verluste
Zu kurze Trocknungs-Verweilzeit, die durch überhöhte Trocknungstemperatur ausgeglichen werden muss. Zu große oder zu lange geöffnete Durchfahrts-Öffnungen, fehlende oder unvollständige A-Schleusen, Minimal-Isolierung der beheizten Oberflächen. Geringer Wärmetauscher-Wirkungsgrad, zu hohe Abgastemperaturen, zu hohe Abgas- und Abluftleistungen. Keine WRG, keine Abwärmenutzung von oder für andere Anlagen, keine Hochtemperatur-Wärmepumpen, keine KWK und keine hybriden Beheizungskonzepte.
Elektro-Energie- und Ressourcen-Verluste
Beheizungssysteme arbeiten nicht im optimalen Betriebspunkt oder ohne Leistungssteuerung. Ventilator- und Wärmetauscher-Leistungen sind Standardwerte, die nicht an die Anlage angepasst sind.
Lackierkabinen
Wärme-Energie-Verluste
Nicht optimal bemessene Lackierkabinen und nicht bedarfsgerechte Luftleistungen. Die Abwärme aus der Abluft der Farbnebel-Absaugung bleibt ungenutzt. Keine WRG, keine Nutzung der Abwärme anderer Anlagen, keine Wärmepumpen, keine KWK und keine hybriden Beheizungskonzepte.
Elektro-Energie- und Ressourcen-Verluste
Beheizungssysteme arbeiten nicht im optimalen Betriebspunkt oder ohne Leistungssteuerung. Ventilator- und Wärmetauscher-Leistungen sind ungesteuerte Standardwerte, die nicht an die Anlage angepasst sind.
Lacktrockner und Pulvereinbrennofen
Wärme-Energie-Verluste
Zu kurze Trocknungs- bzw. Einbrenn-Verweilzeit, die durch überhöhte Temperatur ausgeglichen werden muss. Zu große oder zu lange geöffnete Durchfahrts-Öffnungen, fehlende oder unvollständige A-Schleusen, Minimal-Isolierung der beheizten Oberflächen. Geringer Wärmetauscher-Wirkungsgrad, zu hohe Abgastemperaturen, zu hohe Abgas- und Abluftleistungen. Keine WRG, keine Abwärmenutzung für andere Anlagen, keine Hochtemperatur-Wärmepumpen, keine KWK und keine hybriden Beheizungskonzepte.
Elektro-Energie- und Ressourcen-Verluste
Beheizungssysteme arbeiten nicht im optimalen Betriebspunkt oder ohne Leistungssteuerung. Ventilator- und Wärmetauscher-Leistungen sind Standardwerte, die nicht an die Anlage angepasst sind.
Alle Anlagen bieten große Energie-Einsparpotenziale. Jede Einzelmaßnahme ist eine Investition. Ob sie umgesetzt wird, entscheiden ihre Wirtschaftlichkeit und ihre Amortisation.
ECOplus: der Modul-Baukasten im Überblick
ECOplus ist kein einzelnes Bauteil und keine einzelne Maßnahme, sondern ein Modul-Baukasten. Die Module setzen direkt an den einzelnen Verlustquellen an.
ECOplus-Vorbehandlungsanlage
Wärme-Energie-Effizienz
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Optimal abgestimmte Vorbehandlungsprozesse (Zeit, Temperatur, Chemie, Mechanik) sowie Sprüh- und Absaugleistungen
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Betriebssteuerung der Beheizungs-, Sprüh- und Absaugfunktionen
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Optimierte, niedrigere Heizkreis-Temperaturen
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Sinnvolle Isolierung der beheizten Anlagenbereiche
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Wärmerückgewinnung (WRG)
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Nutzung der Abwärme anderer Anlagen
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Hybride und alternative Beheizungssysteme wie Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit BHKW oder Micro-Gasturbinen
Elektro-Energie-Effizienz
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Optimale Einstellung und Steuerung der Betriebsleistung von Elektroheizungen, Pumpen und Ventilatoren mit Zeitschaltfunktionen für Anfahren, Pausen und Feierabend sowie Einsatz von Thyristoren und Frequenzumrichtern
Chemie-, Frischwasser- und Schmutzwasser-Effizienz
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Überwachung und messwert-orientierte Steuerung der Chemie-Konzentrationen und der Spülwasser-Qualität
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Optimierte Spülkaskaden-Technik
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Filter- und Ölabscheide-Systeme, die die Standzeit der Vorbehandlungsbäder verlängern
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Kreislauf-Spülsysteme, die den Frischwasser-Bedarf und den Schmutzwasser-Anfall senken
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Abwasserfreie Schmutzwasserbehandlungstechnik, die Schmutzwasser vermeidet und Spülwasser zurückgewinnt
ECOplus-Haftwassertrockner und ECOplus-Pulvereinbrennofen
Mehr Stellplätze und längere Verweilzeit für niedrigere Trocknungs- bzw. Einbrenntemperaturen
Kombi- oder Blocktrockner-Bauweise
A- oder Umluft-Schleusen
Automatik-Türen
Bessere Gehäuse-Isolierung mit ISOplus
Beheizung mit DUO-Voll-Hybrid
Beheizung über KWK, BHKW, Micro-Gasturbine oder Wärmepumpe
Abwärmenutzung
Aufheiz-Automatik
Die Einbrenntemperatur lässt sich immer nur im Rahmen der Einbrennbedingungen absenken, die der Pulverlack-Hersteller für seinen Pulverlack vorgibt. Längere Verweilzeiten gleichen geringere Umluft- und Objekttemperaturen jedoch aus und senken so den Wärmebedarf.
ISOplus: Isolierung für Trockner und Einbrennofen
ISOplus ist ein optimiertes Wärme-Isolationskonzept, das die Wärmeverluste über die Oberflächen von Trocknern und Öfen reduziert. NOPPEL setzt es in ECOplus-Haftwassertrocknern, ECOplus-Lacktrocknern und ECOplus-Pulvereinbrennöfen ein. Es geht deutlich über marktübliche Standardlösungen hinaus. Weil Trockner und Einbrennöfen zu den energie-intensivsten Anlagenkomponenten gehören, wirkt eine bessere Isolierung dort direkt auf Energiebedarf und Betriebskosten.
ISOplus ist ein Modul des ECOplus-Baukastens und kein eigenständiges Produktprogramm. Es wird zusammen mit weiteren ECOplus-Modulen eingesetzt, um die Effizienz zu steigern und die Betriebskosten zu senken.
DUO-Voll-Hybrid: Mix aus Strom, Gas und weiteren Energieträgern
Eine Hybrid-Beheizung kombiniert mindestens zwei verschiedene Energieträger oder Heiztechnologien in einem einzigen, intelligent gesteuerten System.
Bei der DUO-Voll-Hybrid-Beheizung lassen sich zwei Energieträger, zum Beispiel Gas und Strom, Micro-Gasturbine und Gas, Heißwasser und Strom oder Strom und Wärmepumpe, in einem Mischungsverhältnis von 0 bis 100 % gesteuert einsetzen. So wird die Gesamt-Heizleistung möglichst wirtschaftlich bereitgestellt.
Was die Hybrid-Beheizung ermöglicht
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Energieträger je nach Verfügbarkeit einsetzen, ohne die Anlage umbauen zu müssen
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Selbst erzeugten Strom aus der eigenen PV-Anlage, einer Micro-Gasturbine oder einem BHKW nutzen, wenn er im Überschuss anfällt
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Den Gasanteil stufenlos senken, je mehr eigener Strom zur Verfügung steht
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Wärmepumpentechnik für eine wirtschaftliche Heißwasser-Bereitstellung einsetzen
Was die Maßnahmen in der Praxis bringen
Wie viel die Maßnahmen einsparen, zeigt eine realisierte NOPPEL-Anlage bei der Max Knobloch GmbH in Döbeln. Die Werte stammen aus dem Fachbeitrag über das Projekt (JOT 09/2025).
| Anlagenteil | Maßnahme | Wirkung |
|---|---|---|
| Vorbehandlung | ECOplus-Vorbehandlung in 3-Kammer-Ausführung mit Wärmerückgewinnung | Rund 50 kW/h weniger Heizleistung, rund 20 l/h weniger Frischwasser, rund 0,5 l/h weniger Chemie |
| Haftwassertrockner | ECOplus-Haftwassertrockner: bessere Isolierung und Wärmerückgewinnung aus dem Abgas des Einbrennofens | Rund 5 kW/h (Isolierung) und rund 30 kW/h (Wärmerückgewinnung) weniger Heizleistung |
| Pulvereinbrennofen | ECOplus-Pulvereinbrennofen: bessere Isolierung | Rund 10 kW/h weniger Heizleistung |
| Beheizung | Hybrid-Beheizung mit Strom aus der eigenen PV-Anlage auf dem Firmendach (bis 120 kW) | Weniger Gasverbrauch für die Beheizung |
Auch für bestehende Anlagen
Für Bestands-Anlagen, auch für Fremdfabrikate, bietet NOPPEL den Austausch von Anlagenbereichen und die Nachrüstung von Effizienz-Systemen an: Mess- und Nachdosiertechnik, Spülwasser-Kaskaden-Systeme, Ölabscheider, Schlammfilter, Kreislauf-Spülsysteme mit VE-Wasser, abwasserfreie Verdampfertechnik, Abwärmenutzung, WRG, Wärmepumpen, BHKW und Micro-Gasturbinen. Das senkt die Kosten für Energie, Chemie, Frisch- und Schmutzwasser sowie die Betriebskosten. Welche Maßnahmen sich lohnen, hängt vom Zustand und vom Aufbau der jeweiligen Anlage ab.
Häufige Fragen zu ECOplus und Energieeffizienz
Was steckt hinter ECOplus und ISOplus von Noppel Maschinenbau?
ECOplus von NOPPEL ist ein Modul-Baukasten zur Optimierung der Energie- und Ressourcen-Effizienz von Vorbehandlungs-, Lackier- und Pulverbeschichtungsanlagen. Die Module werden bedarfsgerecht eingesetzt, um den Bedarf an Wärmeenergie, elektrischer Energie, Chemie und Frischwasser sowie den Schmutzwasser-Anfall deutlich zu reduzieren. Im Wesentlichen wirken sie über eine sorgfältige Planung des Gesamt-Anlagenkonzepts, die Wärme- und Ressourcenbedarf vermeidet und reduziert. Bei Vorbehandlungsanlagen gelingt das zum Beispiel durch Bad-Überwachung und -Pflege, Maßnahmen zur Standzeit-Verlängerung, Spülwasser-Kreisläufe und/oder Kaskaden-Spültechnik. In vielen Anlagenbereichen lassen sich, wenn technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll, Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung einsetzen. Eine wirtschaftliche Wärme- und Energie-Bereitstellung durch Photovoltaik, Wärmepumpen und KWK-Technik wie BHKW oder Micro-Gasturbinen macht den ECOplus-Modul-Baukasten komplett und wirkungsvoll. ISOplus ist ein Modul dieses Baukastens: ein optimiertes Wärme-Isolationskonzept für Trockner und Öfen, das deutlich über marktübliche Standardlösungen hinausgeht.
Was bedeutet DUO-Voll-Hybrid bei NOPPEL?
Eine Hybrid-Beheizung kombiniert mindestens zwei verschiedene Energieträger oder Heiztechnologien in einem einzigen, intelligent gesteuerten System. Bei der DUO-Voll-Hybrid-Beheizung von NOPPEL, einem Modul des ECOplus-Baukastens, lassen sich zwei Energieträger, zum Beispiel Gas und Strom, Micro-Gasturbine und Gas, Heißwasser und Strom oder Strom und Wärmepumpe, in einem Mischungsverhältnis von 0 bis 100 % gesteuert einsetzen. So wird die Gesamt-Heizleistung möglichst wirtschaftlich bereitgestellt. Die Wirtschaftlichkeit steigt zusätzlich durch eine kostenoptimierte Kombination, zum Beispiel aus Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung, eigenem PV-Strom, Strom und Wärme aus KWK-Anlagen wie BHKW oder Micro-Gasturbinen, Wärme aus Wärmepumpen und Gas.
Wo verbraucht eine Pulverbeschichtungs- oder Lackieranlage am meisten Energie?
Wärmeenergie wird überall dort benötigt, wo Werkstücke für den jeweiligen Prozess erwärmt werden müssen. Bei Pulverbeschichtungsanlagen entfallen rund 30–40 % des gesamten Wärme-Energiebedarfs auf die Erwärmung der Prozessbäder, die übrigen 60–70 % auf die Beheizung der Trockner und Öfen. Bei Nasslackieranlagen entfallen rund 30 % des gesamten Wärmebedarfs auf die Vorbehandlungsanlage, 30–40 % auf die Lackiertechnik und 30–40 % auf die Trockner. Die größeren Verlustquellen in Vorbehandlungsanlagen sind die Durchfahrts-Öffnungen, die Oberflächen der Zonen, Kammern und Becken, die Abluft der Absaugungen sowie Pumpen und Ventilatoren. An Trocknern und Öfen sind es ebenfalls die Durchfahrts-Öffnungen, dazu die Gehäuse-Oberflächen, die Wärmeverluste über Abluft und Abgas sowie die Ventilatoren.
Wie lässt sich der Energieverbrauch einer Pulverbeschichtungsanlage oder Lackieranlage senken?
Zuerst sollte unnötiger Wärmebedarf durch sorgfältige Planung vermieden werden. Auf den Energiebedarf optimierte Prozesse und Anlagen-Dimensionen senken die Betriebskosten. Längere Verweilzeiten statt höherer Temperaturen senken die Energie-Betriebskosten auf einfache Weise. Wesentliche Einsparungen lassen sich an den Anlagen mit großem Energieverbrauch erreichen: Bei Reinigungs- und Vorbehandlungsanlagen, Haftwassertrocknern, Lackierkabinen sowie Lacktrocknern und Pulvereinbrennöfen ist der Wärme-Energiebedarf üblicherweise so hoch, dass sich Einsparmaßnahmen wirtschaftlich schnell amortisieren. Bei Trocknern und Einbrennöfen senkt ein optimiertes ISOplus-Gehäuse-Isolationssystem, das besser dämmt als eine Minimal- oder Standard-Isolierung, den Wärme-Energiebedarf. Zusammen mit der Blockbauweise der Trockner und Öfen und der Nutzung der Abluft- und Abgaswärme entsteht ein abgestimmtes System, das die Energie-Betriebskosten senkt. Mit weiterer Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung können Anlagen mitbeheizt werden. Auch bei Vorbehandlungsanlagen senken Isolierung, Wärmerückgewinnung aus der Abluft, Frequenzumrichter an Pumpen und Ventilatoren sowie die Kaskaden-Spültechnik den Bedarf an Energie und Wasser.
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Unsere Anschrift
Noppel Maschinenbau GmbH, Am Leitzelbach 17, 74889 Sinsheim